10.07.2020

Jaky´s Informationen & News
Wenn das stimmt, wäre das ein unglaublicher Skandal und eine verachtenswerte Aktion der US-Administration. Aber wenn das nicht stimmt, gilt dasselbe. Wer hat wann was gesagt, gefordert, getan? Diese Fakten und die unmittelbaren Quellen interessieren mich!
Um was genau geht es?
Tübingen/Washington – Die Biotech-Firma CureVac entwickelt einen Impfstoff gegen das Coronavirus. US-Präsident

Donald Trump will davon ein Exklusivrecht  – doch erhält knallharte Absage:

  • Wissenschaftler forschen weltweit nach einemCoronavirus-Impfstoff.
  • Biotech-Firma CureVac von Hauptinvestor Dietmar Hopp arbeitet ebenfalls an einem Wirkstoff.
  • Jetzt schaltet sich US-Präsident Donald Trump ein.
  • Dietmar Hopp erteilt eine glasklare Absage.
  • Regierungsmitglieder kritisieren Donald Trump

Auch Außenminister Heiko Maas hat den mutmaßlichen Versuch der US-Regierung kritisiert, das Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac zu einem Standortwechsel zu bewegen. „Deutsche Forscher sind führend an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen beteiligt, in weltweiten Kooperationen. Wir können nicht zulassen, dass sich andere ihre Forschungsergebnisse exklusiv aneignen wollen„, sagt der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Montagmorgen (16. März).

Ein hochrangiger Vertreter der US-Regierung bestätigt den Zeitungsbericht am Sonntagabend (Ortszeit) nicht. Er teilt auf Anfrage mit, man kenne weder den Bericht der „Welt am Sonntag“ noch die zugrunde liegenden Informationen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagt hingegen am Sonntag in Berlin: „Ich kann nur sagen, dass ich heute mehrfach gehört habe von Regierungsmitgliedern, dass dies zutrifft und dass wir da morgen im Krisenstab darüber reden.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) lobt in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ am Sonntagabend die Tübinger Firma dafür, dass sie für das US-Angebot „nicht zur Verfügung steht“. Seit Januar forscht CureVac an einem Impfstoff gegen das Coronavirus.

Auch aus dem Bundestag kommt scharfe Kritik an den US-Begehrlichkeiten. „Jetzt einen Wettbewerb um Standortfragen loszutreten ist das falsche Signal. Das Virus macht nicht an Grenzen halt. Internationale Zusammenarbeit ist jetzt wichtig und nicht nationaler Eigennutz. Impfstoff darf ebenso, wie das Virus, nicht an Grenzen halt machen“, schreibt der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Erwin Rüddel (CDU), auf Twitter.

Erwin Rüttel - CureVac

FDP-Fraktionschef Christian Lindner am Montagmorgen (16. März) kritisiert in der Zeitung „Welt“ . „Im Wahlkampf ist Trump offenbar jedes Mittel recht. Die Bekämpfung von Corona ist eine Menschheitsaufgabe und kein Anlass für Egoismus.“

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt mahnt, die Corona-Gefahr sei eine globale Krise sei, in der die Menschheit „zusammenstehen“ müsse. „Es ist die Zeit von Solidarität und Zusammenarbeit, nicht von nationalen Egoismen“, sagt sie der „Welt“.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Jan Korte, wirft Trump in der Zeitung vor: „Ein unsozialeres, unsolidarischeres und rücksichtsloseres Vorgehen im weltweiten Kampf gegen die Corona-Pandemie ist kaum vorstellbar.“

Coronavirus-Impfstoff: Donald Trump will Exklusiv-Recht – Hopp mit klarer Ansage

Update vom 16. März/7:30 Uhr: Rund eine Milliarde Dollar soll US-Präsident Donald Trump der Biotech-Firma CureVac aus Tübingen geboten haben, das berichtet „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf deutsche Regierungskreise. Trump will damit ein Exklusivrecht auf den Impfstoff gegen das Coronavirus sichern. Doch seinen Plan kann er wohl in die Tonne kloppen, denn Dietmar Hopp erteilt eine glasklare Absage. „Wenn es uns hoffentlich bald gelingt, einen wirksamen Impfstoff gegen das Corona-Virus zu entwickeln, soll dieser Menschen nicht nur regional, sondern solidarisch auf der ganzen Welt erreichen, schützen und helfen können“, so Dietmar Hopp in einer Mitteilung. Der 79-Jährige hält über die Beteiligungsgesellschaft dievini rund 80 Prozent der Anteile an der CureVac Ag. Christof Hettich, Geschäftsführer von dievini, sagt ebenfalls gegenüber dem „Mannheimer Morgen“: „Wir wollen einen Impfstoff für die ganze Welt entwickeln und nicht für einzelne Staaten.“ Seit Januar forscht CureVax an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Hopp halte entschlossen an dem Unternehmen, der Mitarbeiter und dem Hauptstandort in Tübingen fest, so Hettich weiter.

Das Bundesforschungsministerium weist eindringlich darauf hin, dass die dortige Forschung mit staatlichen Geldern gefördert werde. „Die Bundesregierung hat die finanzielle Förderung der Entwicklungen zuletzt stark ausgeweitet“, sagt ein Sprecher von Ministerin Anja Karliczek (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Impfstoff gegen Coronavirus: US-Präsident Trump will Dietmar Hopp-Firma Forscher ausspannen     

Erstmeldung vom 15. März: Nachdem US-Präsident Donald Trump in seiner Rede zur Lage der Nation die Europäer zum alleinigen Sündenbock für die Corona-Krise erklärt und ein Einreiseverbot verhängt hat, folgt nun die nächste Auseinandersetzung. Der Zankapfel zwischen Deutschland und den USA ist diesmal die Biotech-Firma CureVac. In dem Tübinger Pharma-Unternehmen arbeiten Forscher derzeit unter Hochdruck an einem möglichen Corona-Impfstoff. Einem Medienbericht zufolge gibt es wegen der Corona-Krise eine wirtschaftspolitische Auseinandersetzung zwischen den beiden Ländern.

Coronavirus-Impfstoff: Dietmar Hopp ist Hauptinvestor bei CureVac 

Die Firma CureVac ist auf die Erforschung und Entwicklung von innovativen Arzneimittel und Impfstoffen spezialisiert. Zwischen 2006 und 2014 ist das Unternehmen ausschließlich von SAP-Mitbegründer und Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp finanziert worden.

ur Eröffnung des Labor-Neubaus im Oktober 2017 zeigt sich Hauptinvestor Dietmar Hopp sichtlich stolz: „Mit dem Anspruch, die Medizin zu revolutionieren, haben die wegweisenden Arzneimittelentwicklungen von CureVac ein großes Potenzial, Menschen mit bestimmten Schwersterkrankungen Heilungschancen zu eröffnen oder sie gegen diese zu schützen“, schwärmt Hopp im baden-württembergischen Tübigen.

In Tübingen steigt derweil die bestätige Zahl von Coronavirus-Infizierten auf 23 Personen (Stand: 14. März/20 Uhr).

Coronavirus-Impfstoff: Donald Trump will Forscher in die USA locken

Die Euphorie am Wissenschaftsstandort Tübingen könnte jedoch bald verflogen sein, denn nun mischt sich Donald Trump ein. Unter Berufung auf Regierungskreise berichtet die „Welt am Sonntag“, der US-Präsident versuche sich die vielversprechende Arbeit an dem Corona-Impfstoff ausschließlich für die USA zu sichern. Hierfür will der 73-jährige Staatschef die Wissenschaftler bei CureVac mit hohen Geldzuwendungen in die USA locken.

Coronavirus-Impfstoff: Donald Trump will Forscher in die USA locken

Aus Kreisen der Bundesregierung heißt es: Trump tue alles, um einen Impfstoff für die USA zu bekommen – „aber eben nur für die USA“, so die „Welt am Sonntag“. Dem Bericht zufolge verhandeln gegenwärtig Vertreter der Bundesregierung mit Curevac. „Die Bundesregierung ist sehr daran interessiert, dass Impf- und Wirkstoffe gegen das neuartige Corona-Virus auch in Deutschland und in Europa entwickelt werden“, gibt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums zu verstehen.

Deutschland versuche demnach die Lockrufe jenseits des Atlantiks mit eigenen finanziellen Angeboten zu kontern, berichtet das Blatt. Nach Recherchen des Mannheimer Morgens“ kommt ein Exklusivvertrag mit den USA jedoch nicht Frage. „Wir wollen einen Impfstoff für die ganze Welt entwickeln und nicht für einzelne Staaten“, so Geschäftsführer und Mitbegründer der Dievini Hopp BioTech Holding, Christoph Hettich gegenüber der Zeitung.

Quelle: Heidelberg24.de

CDU , Christian Lindner , Corona , CSU , Deutschland , Die LINKEN , Donald Trump , Europa , FDP , Heidelberg24.de , Heiko Maas , Horst Seehofer , Innenpolitik , International , Katrin Göring-Eckardt  , Peter Altmaier , USA , Wirtschaft

Schreibe einen Kommentar

Übersetzung

Übersetzung

Kategorien

Übersetzungen

Beiträge nach Datum

Juli 2020
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung